Studienergänzung
| Erfordernisse | 24 ECTS / 36 ECTS |
|---|---|
| Kontakt | IZMF |
| LV-Angebot | Wintersemester 2025 / Sommersemester 2026 (PLUSonline) |
| Details | Mitteilungsblatt vom 13. Juli 2023, Nummer 149 |
| Allgemeines | Allgemeine Informationen zu den Studienergänzungen |
FOKUS
Die Studienergänzung und der Studienschwerpunkt vermitteln den Studierenden wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Kenntnisse über die interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitforschung und führen sie in die Ansätze der Digital Humanities ein. Ihr Gegenstandsbereich umfasst mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte, Kultur, Kunst, Literatur und Sprache sowie deren Faszination und ungebrochene Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart (sei es in Form von Kunstschätzen, literarischen Werken, Denkformen, historischen Stoffen oder in Form von Baudenkmälern wie Burgen). Digitale Ansätze und der Umgang mit Daten, Tools und Best Practices aus den Digital Humanities sind Teil der Studienergänzung. Sie bieten eine zeitgemäße Ausbildung, die sich in universitärer und außeruniversitärer Forschung, in Archiven, Bibliotheken und Museen beruflich fruchtbar anwenden lässt.
Sie finden das aktuelle Lehrangebot für die Studienergänzung „Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit“ hier oder auf unserer Website unter Wintersemester 2025 / Sommersemester 2026 (PLUSonline).
GEGENSTANDSBEREICH, BILDUNGSZIELE UND ANWENDUNGSORIENTIERTE KOMPETENZEN
Den Gegenstandsbereich bilden Geschichte, Kultur, Religion, Philosophie, Sprachen, Literaturen und Künste des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Theoretisch und methodisch sollen Prozesse des interkulturellen Transfers, interliterarische, interlinguistische und sprachgeschichtliche Phänomene, mediale und materiale Bedingungen mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunst- und Kulturproduktion, Phänomenalität, Funktionalität und Semiotik von Kunstwerken, aber auch soziopolitische und -kulturelle Praktiken und Interaktionsformen im Zentrum stehen. Methodisch und theoretisch werden vor allem komparatistische, inter- und transdisziplinäre Ansätze fruchtbar gemacht; ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Ansätzen aus den Digital Humanities.
Die Basis einer kompetenten, wissenschaftlich orientierten Auseinandersetzung wird in einführenden Lehrveranstaltungen zu Geschichte und Kultur, zu den Digital Humanities, zu spezifischen Arbeitsmethoden der historischen, philologischen und kunstwissenschaftlichen Disziplinen der Mediävistik und Frühneuzeitforschung sowie zu Sprachen und Sprachstufen in Mittelalter und Früher Neuzeit gelegt.
Die Studienergänzung und der Studienschwerpunkt vermitteln den Studierenden Kompetenzen, darunter aktuelle Arbeitstechniken aus den Digital Humanties, die sie im Bereich universitärer und außeruniversitärer Forschungsinstitutionen, der Archiv-, Bibliotheks- und Museumslandschaft sowie in anderen Branchen der Kulturvermittlung beruflich fruchtbar machen und zukunftssicher anwenden können.

